Wie gespalten ist Deutschland?

Wie stark ist die politische Landschaft in Deutschland polarisiert? Der Aufstieg der AfD und anderer populistischer Parteien hat die politische Mitte geschwächt. Inwiefern beeinflusst dies die Fähigkeit der etablierten Parteien, wie CDU/CSU und SPD, stabile Regierungen zu bilden und konsensfähige Lösungen zu finden? Führen diese Veränderungen zu einem zunehmend polarisierten politischen Diskurs, der Kompromisse erschwert?

Wie groß ist die soziale Ungleichheit in Deutschland wirklich? Trotz eines insgesamt hohen Lebensstandards gibt es erhebliche Unterschiede in Einkommen und Vermögen. Besonders in den Großstädten ist die Kluft zwischen Arm und Reich deutlich spürbar. Welche Auswirkungen hat diese Ungleichheit auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Fördert sie ein Gefühl der Ungerechtigkeit und verstärkt sie Spannungen innerhalb der Gesellschaftsstrukturen.

Deutschland ist ein Einwanderungsland mit einer vielfältigen Bevölkerung. Wie gut gelingt die Integration von Migranten und die Akzeptanz kultureller Vielfalt? Gibt es häufig Konflikte zwischen traditionellen deutschen Werten und neuen kulturellen Einflüssen? Inwiefern tragen diese kulturellen Unterschiede zur gesellschaftlichen Spaltung bei?

Inwieweit trägt das Stadt-Land-Gefälle zur Spaltung Deutschlands bei? Leben und Arbeitsbedingungen unterscheiden sich deutlich zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. Während Großstädte wirtschaftlich oft stark sind und viele Möglichkeiten bieten, kämpfen ländliche Regionen mit Abwanderung und infrastrukturellen Defiziten. Wie wirkt sich diese Ungleichheit auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die Wahrnehmung von Fairness und Chancen aus?

Wie gerecht ist das deutsche Bildungssystem? Bestehen signifikante Unterschiede in den Bildungschancen je nach sozialer Herkunft, Wohnort oder Migrationshintergrund? Trägt diese Bildungsungerechtigkeit zur langfristigen gesellschaftlichen Spaltung bei, indem sie soziale Mobilität einschränkt und bestimmte Bevölkerungsgruppen benachteiligt?

Wie beeinflussen die Medien die Wahrnehmung und die Realität der gesellschaftlichen Spaltung? Tragen soziale Medien zur Verbreitung von Extrempositionen und zur Polarisierung bei? Welche Rolle spielen traditionelle Medien bei der Bildung einer ausgewogenen öffentlichen Meinung? Fördert die Berichterstattung das Verständnis und den Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen oder verstärkt sie bestehende Konflikte?

Die Frage „Wie gespalten ist Deutschland?“ lässt sich nicht leicht beantworten. Es gibt viele Faktoren, die zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen können. Politische Polarisierung, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, das Stadt-Land-Gefälle, Bildungschancen und die Rolle der Medien sind nur einige Beispiele. Deswegen frage ich nach deiner Meinung. Wie gespalten und wodurch empfindest du Deutschland?

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Welche Partei nimmst du eigentlich bei der BTW-Wahl?

Wie soll deine Partei bei der BTW sein?

Szenario 1

  • Nicht ausländerfeindlich
  • unterstützt Flüchtlinge
  • unterstützt Palästina
  • Umwelt-fokussiert
  • unterstützt sozial schwache (für Bürgergeld) usw

Szenario 2

  • Zuzug der Flüchtlinge/Migranten drosseln
  • Förderung der Integration der Flüchtlinge/Migranten
  • Familienförderung für Kinderreichtum ohne Zuzug-Zwang
  • unterstützt Israel und Ukraine
  • Umweltschutz muß von allen Staaten konsolidiert betrieben werden
  • Bürgergeld und Grundsicherung dürfen nicht so lukrativ sein, dass Arbeiten unnötig wird

Szenario 3

  • Zuzug der Flüchtlinge/Migranten beenden; alle kriminellen F/M gehen heim
  • Erfordernis der Integration und Arbeitstätigkeit der Flüchtlinge/Migranten
  • Familienförderung für Kinderreichtum, damit kein Zuzug nötig wird
  • Kein Familiennachzug
  • unterstützt variabel per Volksabstimmung
  • Umweltschutz muß von allen Staaten konsolidiert betrieben werden
  • Bürgergeld und Grundsicherung dürfen nicht so lukrativ sein, dass Arbeiten unnötig wird; die Höhe wird neu berechnet
  • Sicherung der Renten; reduzierte Steuern darauf
  • Hochtechnologie-Standort D forciert fördern

Szenario 4

  • Zuzug der Flüchtlinge/Migranten beenden; alle anwesenden F/M werden ausgewiesen
  • Familienförderung für Kinderreichtum bei Indigen-Deutschen
  • unterstützt nur Deutschland
  • Umweltschutz ordnet sich der Wirtschaft unter
  • Bürgergeld und Grundsicherung erhält nur, wer strenge Regeln erfüllt
  • Sicherung der Renten für Indigen-Deutsche; reduzierte Steuern darauf; Rententransfer ins Ausland nur für Indigen-Deutsche
  • Hochtechnologie-Standort D forciert fördern; erhebliche Maßnahmen zur Standortsicherung; Waren- und Importboykotte; Unabhängigkeit vom ausländischen Einflüssen, etc.

Welches Szenario bevorzugst du? Fehlen noch wichtige Punkte?

1 35%
4 27%
3 19%
2 15%
3 aber ohne/mit 4%
2 aber ohne/mit 0%
4 aber ohne/mit 0%
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Keine Empathie mit den Armen?

Ist es schlimm keinerlei Mitgefühl für die armen zu haben, weil doch Armut in 99 Prozent selbstgemacht ist? Viele bevorzugen halt die Bequemlichkeit von weniger Arbeiten. Das kann ich verstehen, aber dann darf man nicht jammern über Armut.

Man kann ja noch ein zweiten und dritten Job annehmen. Und ja, 80 stunden die Woche arbeiten. Das geht schon, ist halt unbequem. Wer reich sein will, muss eben viele Opfer vollbringen. Man kann nicht erwarten von normalen Jobs, und nur 40 Stunden reich zu werden.

Generell hab ich keine Empathie mit Menschen denen es "schlecht" geht, weil es doch oft ihre Schuld ist.

Jeder bekommt was er verdient, davon bin ich 100 Prozent Überzeugt. Diese Welt ist nicht unfair, sie ist 100 Prozent Fair. Die, die Herrschen, herrschen weil sie sehr viele Opfer woanders darbrachten.

Und wer dazu nicht bereit ist, sollte nicht jammern, dass er nicht König ist. Auch fehlt es vielen unterschiedlicher an einer gewissen Rücksichtslosigkeit, und Zielstrebigkeit.

Das ist ok, solange sie nicht darüber jammern.

Warum sollte ich Empathie mit den Armen haben? Ich gebe Obdachlosen auch aus Prinzip nix. Und wenn sie mich für Geld betteln, gebe ich ihnen nur ein bösen blick.

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Meinung des Tages: Abfallmenge in Deutschland rückläufig - tragt Ihr aktiv zur Müllvermeidung bei?

Es gibt die Tage durchaus auch positive Meldungen zu verkünden: Erstmals seit 2013 wurde 2022 hierzulande weniger Müll entsorgt. Zero Waste liegt aktuell voll im Trend. Hierbei stellt sich auch die Frage danach, welche konkreten Maßnahmen zur Müllvermeidung die gutefrage Community kennt und unternimmt..

Abnahme des Abfallaufkommens in Deutschland

Der Trend zu einem geringeren Müllaufkommen hat sich auch 2022 fortgesetzt: Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag das Abfallaufkommen in Deutschland mit 399,1 Millionen Tonnen 2022 erstmals seit 2013 unter der Marke von 400 Millionen Tonnen. Zugleich lag der Wert 3% (12,4 Millionen Tonnen) unter dem Wert des Vorjahres 2021.

Seit dem bisherigen Höchststand von 417,2 Millionen Tonnen im Jahr 2018 kann eine kontinuierliche Abnahme des Abfallaufkommens beobachtet werden. Das Bundesamt veröffentlichte die Daten anlässlich des Internationalen Tags der Umwelt, der am 05.06. stattfindet.

Positiver Trend bei privaten Haushalten und Kantinen

Laut offiziellen Zahlen konnte insbesondere bei sog. "Siedlungsabfällen", also Abfällen aus privaten Haushalten sowie vergleichbaren Einrichtungen wie Arztpraxen und Kantinen, der prozentual größte Rückgang verzeichnet werden. In diesem Bereich sank die Menge des Abfalls um 6,2% (3,2 Millionen Tonnen) im Vergleich zum Vorjahr. Obgleich ein Rückgang des Mülls bei allen Abfallarten registriert worden ist, machen Bau- und Abbruchabfälle mit ca. 216,2 Millionen Tonnen den weiterhin größten Anteil am Gesamtabfall in Deutschland aus.

Von der Gesamtmenge an Abfall in Deutschland konnten 2022 rund 326,5 Millionen Tonnen wieder verwertet werden; das entspricht in etwa einer Verwertungsquote von 81,8%. Verglichen mit den Vorjahren veränderte sich die Quote kaum und bleibt in Deutschland demnach auf einem relativ hohen Niveau.

Zero Waste als Lebenseinstellung

Zero Waste liegt im Trend: Egal, ob beim Supermarktbesuch, beim Klamottenshopping im Second-Hand-Laden, im Restaurant oder Café - viele Deutsche achten inzwischen vermehrt darauf, weniger Müll zu produzieren. Gerade mit Blick auf die immensen Mengen an Müll, die Jahr für Jahr durch die Fast Fashion-Industrie produziert wird, macht der Griff zur Second-Hand-Ware hierbei einen nicht unwesentlichen Faktor aus. Wer aktiv an der Abfallverringerung teilhaben will, sollte am besten seine eigene Müllproduktion genauer analysieren. Bereits mithilfe kleinerer Maßnahmen wie z.B. Stoffbeutel anstelle vom Plastiktüten oder To-Go-Becher im Café kann der Einzelne wunderbar dazu beitragen, das Müllaufkommen weiter einzudämmen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Welche Maßnahmen habt Ihr persönlich in letzter Zeit ergriffen, um Euren Müllverbrauch zu reduzieren?
  • Welche Tipps habt Ihr für den Alltag, um weniger Müll zu produzieren?
  • Welche konkreten Schritte / Maßnahmen wünscht Ihr Euch auf deutscher und evtl. europäischer Ebene von der Politik?
  • Wie kann man Kinder und Jugendliche am besten für das Thema sensibilisieren?
  • Welche Rolle spielt Recycling in Eurem Alltag und wie könnte es - auch auf gesamteuropäischer Ebene - verbessert werden?
  • Wie könnten Städte / Gemeinden ggf. effektiver dazu beitragen, Müll zu vermeiden?
  • Kennt Ihr innovative Ansätze oder Technologien, die helfen könnten, weniger Müll zu produzieren oder diesen besser zu recyclen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/abfall-aufkommen-rueckgang-100.html

https://www.deutschlandfunk.de/weniger-muell-in-deutschland-102.html

https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/abfallaufkommen#deutschlands-abfall

https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/zero-waste-tipps?BannerID=0322000015001483&BannerID=0322000015001483&gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMIvu-pyKbBhgMVZa2DBx2-uzW2EAAYASAAEgIfcPD_BwE

Bild zum Beitrag
Ich habe nicht besonders darauf geachtet, weil... 45%
Ich habe in letzter Zeit weniger Müll produziert, und zwar... 34%
Andere Meinung und zwar... 22%
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Bin ich rechts?

Ich möchte nur mal eure Einschätzung.

Bin selber aus einer "Mischehe" entstanden. Papa Franzose, Mama aus Belgien. Aufgewachsen in den "Problemzonen" in Nord Marseille.

Ich habe eigentlich einen stark zusammengewürfelten Freundeskreis: Franzosen, Deutsche, Algerier, Ghana etc.

Ich bin aber der Meinung:

  • Der Islam gehört nicht zu Mittel- und Nordeuropa. Damit sind nicht die praktizierenden Menschen gemeint. Sofern sich diese in der Gesellschaft einfügen und keine religiös-motivierten Straftaten begehen sind sie willkommen. Politischer Islam muss bekämpft werden.
  • Ich bin dafür die Migration deutlich herunterzufahren. Man sollte nur Leute aufnehmen, die einen Nutzen für das Land bzw. die Gesellschaft haben (Beruflich, Akademisch). Kriegsflüchtlinge die um die halbe Welt gereist sind sollte man nicht aufnehmen.
  • (Diesen Punkt bis zum Ende lesen) Ich bin gegen LGBT. Aber nur gegen diese penetrante Regenbogenfahnen schwenkenden Menschen. Personen die einfach nur eine andere Sexualität haben und diese einfach nur ausleben, das sind korrekte Leute. Einer meiner Kollegen ist homosexuell, das ist mein Bruder ich würde Leute nur wegen ihrer Sexualität niemals ausgrenzen.
  • Bereits eingereiste und abgelehnte Asylbewerber sollten schnell und konsequent abgeschoben werden.

Das sind so meine Ansichten. Ich würde mich persönlich als Mitte bezeichnen mit leichten konservativen Tendenzen. Viele meinen aber ich sei ein rechtsextremer Neo-Nazi.

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